Du hältst jeden Montag um 18 Uhr einen Yoga-Kurs? Oder startest jeden Monat einen neuen 8-Wochen-Sprachkurs? Dann kennst du das Problem: Einzelne Termine im Kalender einzutragen ist nicht nur öde — es ist auch fehleranfällig.
Mit Kursreihen in kursflow legst du die Regel einmal fest, und die Plattform generiert alle Termine automatisch. Wir zeigen dir, wie du damit locker 10+ Stunden pro Jahr sparst.
Was sind Kursreihen und wem nutzen sie?
Kursreihen bilden wiederkehrende Kurse ab. Das können sein:
- Regelmäßige Angebote: Yoga jeden Montag und Mittwoch
- Begrenzte Blöcke: 6-teiliger Anfängerkurs über 6 Wochen
- Flexible Varianten: Erste-Hilfe-Kurse an bestimmten Samstagen
- Nachfolgende Reihen: Anfänger → Aufbau → Fortgeschritten
Statt 52 Yoga-Termine einzeln zu erfassen, definierst du einmal „wöchentlich, Montag + Mittwoch, bis 31.12.2026" — fertig. kursflow macht den Rest.
Das Beste: Diese Funktion ist in allen Plänen enthalten (Solo 29€, Growth 79€, Scale 199€) — kostet also nichts Extra.
Schritt für Schritt: Reihe anlegen
1. Neue Kursreihe starten
Gehe auf Kurse und klicke „Neuer Kurs". Wähle die Kursart „Kursreihe" aus (statt Einzelkurs).
2. Wiederholung definieren
Hier wählst du deine Frequenz:
- Täglich (z. B. ein Bootcamp mit Montag bis Freitag)
- Wöchentlich (z. B. Yoga jeden Montag/Mittwoch)
- Monatlich (z. B. immer am 2. Samstag)
Wichtig bei wöchentlich: Du musst mindestens einen Wochentag markieren. Keine Auswahl = Speichern geht nicht.
3. Enddatum oder Anzahl setzen
Wann soll die Reihe enden?
- Bis Datum: z. B. 31.12.2026
- Nach X Terminen: z. B. 20 Yoga-Sessions
- Offen: Die Reihe läuft unbegrenzt (du nachgenerierst später manuell)
4. Buchen und speichern
Alles Weitere (Beschreibung, Ort, Preis, Kapazität) funktioniert wie bei Einzelkursen. Speichern — kursflow erzeugt sofort alle Termine.
Beispiel: Du stellst ein: „Wöchentlich, Montag + Mittwoch, bis 31.12.2026, 60 Min, max. 15 Personen, 15 €." → kursflow generiert ~100 Termine mit identischen Eigenschaften in einer Sekunde.
Flexibel buchen: Block, Einzeltermin oder beides?
Hier wird es spannend. Du entscheidest, wie deine Kunden buchen dürfen:
Option 1: Nur als Block
- Kunden buchen die ganze Reihe (z. B. alle 6 Wochen auf einmal)
- Einzeltermine sind nicht buchbar
- Du kannst einen Blockpreis festlegen (z. B. 6× Yoga = 75 € statt 90 €)
- Sinnvoll für: strukturierte Kurse, wo Kontinuität wichtig ist
Option 2: Nur Einzeltermine
- Kunden buchen Termin für Termin — flexibel, wie es passt
- Keine Blockbuchung möglich
- Sinnvoll für: Regelmäßige Angebote (z. B. offene Yogastunden)
Option 3: Beides
- Kunden wählen selbst: entweder die ganze Reihe oder einzelne Termine
- Maximale Flexibilität
- Sinnvoll für: Kurse, die auch Walk-Ins erlauben
Änderungen an der Reihe: Das passiert mit bestehenden Buchungen
Du änderst den Preis von 15 € auf 18 €. Was passiert?
Die gute Nachricht: Alte Buchungen bleiben unangetastet. Kunden, die bereits gebucht haben, zahlen den alten Preis.
Was sich ändert: Alle zukünftigen, noch unbuchten Termine erhalten die neue Information (Preis, Titel, Ort, Kapazität, etc.). So hast du maximale Kontrolle ohne Überraschungen für bestehende Kunden.
Das gilt für:
- Preis
- Titel & Beschreibung
- Ort
- Kapazität
- Level
- Meeting-Link (wichtig für Online-Kurse!)
- Kategorie
Praktische Tipps aus der Praxis
Tipp 1: Blockpreise nutzen Wenn du „Blockbuchung + Einzeltermine" anbietest, setze einen Blockpreis, der einen echten Anreiz gibt:
- 8 Termine × 20 € = 160 € normal
- Blockpreis: 135 € (15 % Rabatt)
→ Viele Kunden wählen direkt die Reihe.
Tipp 2: Nachfolge-Serien verketten Nach dem 8-wöchigen Anfängerkurs folgt automatisch der Aufbaukurs. Du kannst die auslaufende Reihe mit einer Folgereihe verknüpfen. Kunden sehen so direkt: „Mein Kurs endet am 15.3., am 22.3. startet der nächste Level."
Tipp 3: Termine nachgenerieren nicht vergessen Wenn du eine Reihe ohne fixes Enddatum anlegst oder das generate_until-Datum nähert sich, brauchst du die Funktion „Termine generieren". Sonst haben Kunden irgendwann keine Termine mehr zum Buchen.
Tipp 4: Einzelne Termine absagen Du kannst die ganze Reihe absagen — aber auch gezielt einzelne Instanzen. Mal fällt der Montag aus? Kein Problem, den einen Termin absagen, die anderen laufen weiter.
Tipp 5: Pausieren statt löschen Status „pausiert" = keine neuen Termine mehr, aber alte Buchungen bleiben bestehen. Perfekt, wenn du einen Kurs temporär nicht anbieten kannst.
Häufige Fallstricke
❌ Fehler: Wöchentliche Reihe ohne Wochentag-Auswahl speichern. ✅ Lösung: Mindestens einen Wochentag markieren.
❌ Fehler: Blockbuchungs-nur Reihe, aber Kunden können trotzdem Einzeltermine buchen. ✅ Lösung: Buchungsmodus kontrollieren — „nur Block" realisieren.
❌ Fehler: Reihe läuft aus, aber keine neuen Termine mehr sichtbar. ✅ Lösung: generate_until-Datum prüfen und ggf. nachgenerieren.
❌ Fehler: Preis geändert, alte Kunden sollen weniger zahlen. ✅ Lösung: Keine Sorge — nur zukünftige Termine bekommen den neuen Preis.
Für wen lohnt sich Kursreihen besonders?
- Yoga-Studios: Mehrmals die Woche × mehrere Level = Kursreihen sparen 80 % der Erfassungszeit
- Sprachschulen: Anfänger-, Aufbau-, Fortgeschritten-Kurse mit festen Starts
- Fahrschulen: Theoriekurse jeden Dienstag/Donnerstag
- Erste-Hilfe-Anbieter: Kurse an bestimmten Wochenenden
- Coaches: Gruppen-Sessions mit Block-Optionen
Die Funktion ist in deinem aktuellen Plan bereits enthalten — egal ob Solo, Growth oder Scale.
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Richte deine Kursreihen jetzt ein und spare Zeit bei der Planung. Starten kannst du sofort — kein Setup, keine langen Onboarding-Calls nötig.
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