Tipps & Tricks

Kursreihen richtig einrichten: So sparst du Zeit bei wiederkehrenden Kursen

Richte Kursreihen in 5 Minuten ein statt jeden Termin einzeln zu erfassen. So funktioniert's — mit praktischen Tipps für Yoga, Sprachkurse und mehr.

kursreihenautomationkursverwaltungplanung

Du hältst jeden Montag um 18 Uhr einen Yoga-Kurs? Oder startest jeden Monat einen neuen 8-Wochen-Sprachkurs? Dann kennst du das Problem: Einzelne Termine im Kalender einzutragen ist nicht nur öde — es ist auch fehleranfällig.

Mit Kursreihen in kursflow legst du die Regel einmal fest, und die Plattform generiert alle Termine automatisch. Wir zeigen dir, wie du damit locker 10+ Stunden pro Jahr sparst.

Was sind Kursreihen und wem nutzen sie?

Kursreihen bilden wiederkehrende Kurse ab. Das können sein:

  • Regelmäßige Angebote: Yoga jeden Montag und Mittwoch
  • Begrenzte Blöcke: 6-teiliger Anfängerkurs über 6 Wochen
  • Flexible Varianten: Erste-Hilfe-Kurse an bestimmten Samstagen
  • Nachfolgende Reihen: Anfänger → Aufbau → Fortgeschritten

Statt 52 Yoga-Termine einzeln zu erfassen, definierst du einmal „wöchentlich, Montag + Mittwoch, bis 31.12.2026" — fertig. kursflow macht den Rest.

Das Beste: Diese Funktion ist in allen Plänen enthalten (Solo 29€, Growth 79€, Scale 199€) — kostet also nichts Extra.

Schritt für Schritt: Reihe anlegen

1. Neue Kursreihe starten

Gehe auf Kurse und klicke „Neuer Kurs". Wähle die Kursart „Kursreihe" aus (statt Einzelkurs).

2. Wiederholung definieren

Hier wählst du deine Frequenz:

  • Täglich (z. B. ein Bootcamp mit Montag bis Freitag)
  • Wöchentlich (z. B. Yoga jeden Montag/Mittwoch)
  • Monatlich (z. B. immer am 2. Samstag)

Wichtig bei wöchentlich: Du musst mindestens einen Wochentag markieren. Keine Auswahl = Speichern geht nicht.

3. Enddatum oder Anzahl setzen

Wann soll die Reihe enden?

  • Bis Datum: z. B. 31.12.2026
  • Nach X Terminen: z. B. 20 Yoga-Sessions
  • Offen: Die Reihe läuft unbegrenzt (du nachgenerierst später manuell)

4. Buchen und speichern

Alles Weitere (Beschreibung, Ort, Preis, Kapazität) funktioniert wie bei Einzelkursen. Speichern — kursflow erzeugt sofort alle Termine.

Beispiel: Du stellst ein: „Wöchentlich, Montag + Mittwoch, bis 31.12.2026, 60 Min, max. 15 Personen, 15 €." → kursflow generiert ~100 Termine mit identischen Eigenschaften in einer Sekunde.

Flexibel buchen: Block, Einzeltermin oder beides?

Hier wird es spannend. Du entscheidest, wie deine Kunden buchen dürfen:

Option 1: Nur als Block

  • Kunden buchen die ganze Reihe (z. B. alle 6 Wochen auf einmal)
  • Einzeltermine sind nicht buchbar
  • Du kannst einen Blockpreis festlegen (z. B. 6× Yoga = 75 € statt 90 €)
  • Sinnvoll für: strukturierte Kurse, wo Kontinuität wichtig ist

Option 2: Nur Einzeltermine

  • Kunden buchen Termin für Termin — flexibel, wie es passt
  • Keine Blockbuchung möglich
  • Sinnvoll für: Regelmäßige Angebote (z. B. offene Yogastunden)

Option 3: Beides

  • Kunden wählen selbst: entweder die ganze Reihe oder einzelne Termine
  • Maximale Flexibilität
  • Sinnvoll für: Kurse, die auch Walk-Ins erlauben

Änderungen an der Reihe: Das passiert mit bestehenden Buchungen

Du änderst den Preis von 15 € auf 18 €. Was passiert?

Die gute Nachricht: Alte Buchungen bleiben unangetastet. Kunden, die bereits gebucht haben, zahlen den alten Preis.

Was sich ändert: Alle zukünftigen, noch unbuchten Termine erhalten die neue Information (Preis, Titel, Ort, Kapazität, etc.). So hast du maximale Kontrolle ohne Überraschungen für bestehende Kunden.

Das gilt für:

  • Preis
  • Titel & Beschreibung
  • Ort
  • Kapazität
  • Level
  • Meeting-Link (wichtig für Online-Kurse!)
  • Kategorie

Praktische Tipps aus der Praxis

Tipp 1: Blockpreise nutzen Wenn du „Blockbuchung + Einzeltermine" anbietest, setze einen Blockpreis, der einen echten Anreiz gibt:

  • 8 Termine × 20 € = 160 € normal
  • Blockpreis: 135 € (15 % Rabatt)

→ Viele Kunden wählen direkt die Reihe.

Tipp 2: Nachfolge-Serien verketten Nach dem 8-wöchigen Anfängerkurs folgt automatisch der Aufbaukurs. Du kannst die auslaufende Reihe mit einer Folgereihe verknüpfen. Kunden sehen so direkt: „Mein Kurs endet am 15.3., am 22.3. startet der nächste Level."

Tipp 3: Termine nachgenerieren nicht vergessen Wenn du eine Reihe ohne fixes Enddatum anlegst oder das generate_until-Datum nähert sich, brauchst du die Funktion „Termine generieren". Sonst haben Kunden irgendwann keine Termine mehr zum Buchen.

Tipp 4: Einzelne Termine absagen Du kannst die ganze Reihe absagen — aber auch gezielt einzelne Instanzen. Mal fällt der Montag aus? Kein Problem, den einen Termin absagen, die anderen laufen weiter.

Tipp 5: Pausieren statt löschen Status „pausiert" = keine neuen Termine mehr, aber alte Buchungen bleiben bestehen. Perfekt, wenn du einen Kurs temporär nicht anbieten kannst.

Häufige Fallstricke

Fehler: Wöchentliche Reihe ohne Wochentag-Auswahl speichern. ✅ Lösung: Mindestens einen Wochentag markieren.

Fehler: Blockbuchungs-nur Reihe, aber Kunden können trotzdem Einzeltermine buchen. ✅ Lösung: Buchungsmodus kontrollieren — „nur Block" realisieren.

Fehler: Reihe läuft aus, aber keine neuen Termine mehr sichtbar. ✅ Lösung: generate_until-Datum prüfen und ggf. nachgenerieren.

Fehler: Preis geändert, alte Kunden sollen weniger zahlen. ✅ Lösung: Keine Sorge — nur zukünftige Termine bekommen den neuen Preis.

Für wen lohnt sich Kursreihen besonders?

  • Yoga-Studios: Mehrmals die Woche × mehrere Level = Kursreihen sparen 80 % der Erfassungszeit
  • Sprachschulen: Anfänger-, Aufbau-, Fortgeschritten-Kurse mit festen Starts
  • Fahrschulen: Theoriekurse jeden Dienstag/Donnerstag
  • Erste-Hilfe-Anbieter: Kurse an bestimmten Wochenenden
  • Coaches: Gruppen-Sessions mit Block-Optionen

Die Funktion ist in deinem aktuellen Plan bereits enthalten — egal ob Solo, Growth oder Scale.


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