Deine Kursplattform verdient mehr als eine Standard-Subdomain. Mit einer Custom Domain zeigst du deinen Kursteilnehmern, dass sie auf deiner Plattform buchen — nicht auf einer generischen kursflow-Seite. Wir erklären dir, wie das funktioniert und warum es für dein Branding wichtig ist.
Warum eine Custom Domain sinnvoll ist
Vertrauen aufbauen: Teilnehmer buchen eher auf kurse.meinstudio.de als auf meinstudio.kursflow.de. Eine eigene Domain vermittelt Professionalität.
Markenidentität: Alle Bestätigungsmails, eingebetteten Widgets und öffentlichen Links nutzen deine Domain — nicht die kursflow-Subdomain.
E-Mail-Authentizität: Links in Bestätigungsmails und Magic-Links verweisen auf deine Domain. Das verbessert die Zustellbarkeit und wirkt seriöser.
SEO-Vorteile: Deine Kurse ranken unter deiner Domain, nicht unter kursflow.de.
Das Beste: SSL-Zertifikat ist kostenlos und wird automatisch ausgestellt und verlängert. Keine zusätzlichen Kosten, kein manueller Kram.
Welcher Plan passt zu dir?
Die Verfügbarkeit hängt von deinem Abo ab:
| Plan | Custom Domains | |---|---| | Solo | Nicht verfügbar | | Growth | 1 Domain inklusive | | Scale | 3 Domains inklusive |
Im Solo-Plan brauchst du keine Custom Domain? Dann lass sie weg. Nutzt du mehrere Standorte oder möchtest unterschiedliche Kurskategorien separieren? Dann brauchst du den Scale-Plan mit 3 Domains pro Standort.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Domain verbinden
1. Domain in kursflow hinzufügen
Öffne deinen kursflow-Admin und navigiere zu Einstellungen → Domains. Dort:
- Gib deine gewünschte Domain ein (z.B.
kurse.meinstudio.de) - Klick auf „Hinzufügen"
- Die Domain erscheint sofort mit dem Status DNS ausstehend
Das ist noch nicht aktiv — das kommt gleich.
2. CNAME-Eintrag bei deinem Domain-Anbieter setzen
Jetzt musst du kursflow mitteilen, wo deine Domain lebt. Das funktioniert über einen CNAME-Eintrag bei deinem Domain-Registrar (Hostinger, IONOS, Strato, GoDaddy, etc.).
Das brauchst du:
| Feld | Wert | |---|---| | Typ | CNAME | | Name / Host | kurse (oder www, je nach deiner Subdomain) | | Ziel / Value | proxy.kursflow.de | | TTL | 3600 (oder Standardwert) |
Beispiel: Wenn deine Domain meinstudio.de ist, erstellst du einen CNAME für kurse.meinstudio.de und zeigst ihn auf proxy.kursflow.de.
Wichtig: Viele Domain-Anbieter nennen die Felder unterschiedlich. Schau in deinem Dashboard nach „DNS-Einstellungen", „Nameserver" oder „DNS-Records". Bei Fragen hilft der Support des Anbieters.
3. DNS-Verifizierung starten
Zurück in kursflow (Einstellungen → Domains):
- Klick bei deiner Domain auf „DNS prüfen"
- kursflow überprüft, ob der CNAME-Eintrag korrekt sitzt
- Bei Erfolg: Status wird Aktiv — SSL-Zertifikat wird sofort ausgestellt
Geduld zahlt sich aus: DNS-Änderungen brauchen bis zu 48 Stunden, bis sie weltweit sichtbar sind. Wenn der Check fehlschlägt, warte 1–2 Stunden und versuche es erneut. Das ist völlig normal.
Spezialfall: Apex-Domains (meinstudio.de ohne Subdomain)
Du möchtest meinstudio.de direkt verwenden statt kurse.meinstudio.de? Das ist technisch möglich, aber nicht alle Domain-Anbieter unterstützen es.
Das Problem: Standard-DNS erlaubt CNAME-Einträge nicht auf der Root-Ebene (Apex). Manche Anbieter bieten aber CNAME-Flattening oder ALIAS-Records an (z.B. Cloudflare).
Unsere Empfehlung: Nutze eine Subdomain wie kurse.meinstudio.de oder www.meinstudio.de. Das funktioniert überall und ist technisch zuverlässiger. Du verlierst nichts an Branding — deine Kursteilnehmer sehen trotzdem deine Domain.
Das bedeuten die Domain-Status
Während du deine Domain verbindest, wirst du diese Status sehen:
| Status | Bedeutung | Nächste Schritte | |---|---|---| | DNS ausstehend | CNAME noch nicht gesetzt oder nicht propagiert | CNAME-Eintrag setzen und DNS prüfen | | Aktiv | Domain verifiziert, SSL läuft, deine Kurse sind online | Fertig! | | Fehlgeschlagen | CNAME zeigt nicht auf proxy.kursflow.de | CNAME überprüfen, warten, erneut prüfen |
So wird deine Domain zur primären Domain
Die erste verifizierte Domain wird automatisch zur primären Domain. Das hat diese Auswirkungen:
- E-Mail-Links: Alle Bestätigungsmails zeigen Links mit deiner Domain
- Widgets: Eingebettete Kurslisten nutzen deine Domain als Basis-URL
- Öffentliche Profile: Dein Kurs-Profil leitet auf deine Custom Domain weiter
Du kannst die primäre Domain jederzeit ändern, indem du die aktuelle Domain entfernst und eine neue hinzufügst.
Domain entfernen oder wechseln
Falls du eine Domain nicht mehr brauchst:
- Geh zu Einstellungen → Domains
- Klick auf „Entfernen" neben der Domain
- Bestätige die Aktion
- Die Domain ist sofort deaktiviert — das SSL-Zertifikat wird nicht mehr verlängert
Achtung: Wenn du deine primäre Domain entfernst, fällt das System auf deine Standard-Subdomain (deinname.kursflow.de) zurück. Das ist kein Problem — deine Kurse bleiben online.
Häufige Fragen beantwortet
„DNS prüfen" schlägt fehl — warum? Das ist meist ein Timing-Problem. DNS-Änderungen brauchen 1–48 Stunden. Warte und klick erneut auf „DNS prüfen". Überprüfe auch, ob der CNAME-Eintrag bei deinem Anbieter wirklich gespeichert ist (nicht nur eingegeben).
Wie lange bleiben SSL-Zertifikate gültig? kursflow nutzt Let's Encrypt, das kostenlosen SSL bietet. Das Zertifikat wird automatisch alle 90 Tage erneuert — du musst dich drum nicht kümmern.
Ich habe das Growth-Limit erreicht — was nun? Mit Growth hast du 1 Domain. Wenn du mehr brauchst, upgrade auf Scale (199€/Monat) für bis zu 3 Domains. Oder entferne die aktuelle Domain und nutze eine andere.
Kann ich mehrere Studios mit Custom Domains betreiben? Ja! Mit dem Scale-Plan und aktiviertem Multi-Studio-Feature kannst du bis zu 3 Subdomains für verschiedene Standorte nutzen — z.B. berlin.meinstudio.de, köln.meinstudio.de, hamburg.meinstudio.de.
Deine nächsten Schritte
Eine Custom Domain ist mehr als nur ein technisches Feature — es ist Teil deiner Identität als Kursanbieter. Mit kursflow geht das Einrichten in wenigen Minuten.
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