Stell dir vor, jemand kommt auf dein Kursportal und sieht 47 verschiedene Kurse — ohne Ordnung. Yoga neben Erste Hilfe neben Schwimmkursen für Erwachsene. Was wählt er oder sie? Wahrscheinlich nichts.
Mit Kategorien in kursflow vermeidest du genau dieses Chaos. Sie sind dein Ordnungssystem — für deine Kund:innen im Buchungsportal und für dich im Admin-Bereich.
Warum Kategorien so wichtig sind
Eine gute Kategorisierung macht den Unterschied zwischen „Ich scrolle eine Stunde rum" und „Ich finde in 10 Sekunden, was ich brauche". Deine Kund:innen sehen nur buchbare Kurse (veröffentlicht und nicht in der Vergangenheit) — und die sind automatisch nach Kategorien sortiert.
Intern nutzt du Kategorien für:
- Schnelle Kurs-Zuordnung: Beim Anlegen eines Kurses sagst du einfach: „Das ist Hatha Yoga" — erledigt.
- Filterung bei Rabatten: Du möchtest 15 % auf alle Schwimmkurse geben? Rabatt an die Kategorie „Schwimmen" binden — fertig.
- Kurs-Voraussetzungen: „Fortgeschrittene Yoga" erfordert vorher „Anfänger Yoga"? Kategorien helfen dir, das zu strukturieren.
So legst du Kategorien an
Schritt 1: Ins Admin-Menü Gehe in der Seitenleiste zu Kategorien (Ordner-Icon). Du siehst sofort eine Liste deiner vorhandenen Kategorien und einen Button zum Hinzufügen neuer.
Schritt 2: Namen und Slug
- Name: Das, was deine Kund:innen sehen. „Hatha Yoga", „Schwimmen Anfänger", „Erste Hilfe" — mach es klar.
- Slug: Das ist die URL-sichere Version (z. B.
hatha-yoga). kursflow generiert den Slug automatisch aus deinem Namen, aber du kannst ihn jederzeit anpassen. Wichtig: Der Slug muss eindeutig sein. Wenn du schon „yoga" hast, geht „yoga" nicht nochmal.
Schritt 3: Icon (optional) Wähle ein Emoji aus den Presets: 🧘 für Yoga, 🏊 für Schwimmen, 🏋️ für Fitness — das macht die Kategorien auch visuell unterscheidbar.
Schritt 4: Speichern Klick rein, und die Kategorie ist sofort aktiv. Sie erscheint im Portal und im Dropdown, wenn du Kurse erstellst.
Hierarchien: Unterkategorien sinnvoll einsetzen
kursflow unterstützt Hierarchien — eine Kategorie kann eine Eltern-Kategorie haben. Das bedeutet: Du kannst „Yoga" als Hauptkategorie haben und darunter „Hatha Yoga", „Vinyasa Yoga", „Fortgeschrittene Yoga".
Aber Vorsicht: Tief verschachtelt ist für Kund:innen verwirrend. Zwei, maximal drei Ebenen sind genug. Im Portal sieht man die Struktur ja nicht als Baum — und für mobile Nutzer wird es schnell zu viel.
Unser Tipp: Fang mit 3–5 Hauptkategorien an. Wenn du später merkst, dass eine Kategorie zu voll wird, kannst du immer noch Unterkategorien hinzufügen.
Kategorien bearbeiten, sortieren, archivieren
Bearbeiten Klick auf eine Kategorie in der Liste, ändere Name, Slug oder Icon — alles kein Problem. Die Änderungen sind sofort live.
Sortierung steuern Mit dem Feld sort_order legst du fest, in welcher Reihenfolge Kategorien im Portal erscheinen. Hast du zwei Kategorien mit gleichem Wert, sortiert kursflow sie alphabetisch.
Beispiel: Kategorie 1 (sort_order: 10), Kategorie 2 (sort_order: 10) → beide mit sort_order: 10 werden dann A–Z sortiert.
Archivieren statt löschen Du möchtest eine Kategorie entfernen? Nutze die Archivieren-Funktion. Das ist ein Soft-Delete — die Kategorie verschwindet aus allen Listen, aber deine Kurse, die dieser Kategorie zugeordnet waren, bleiben erhalten und sind noch referenziert. Wenn du später merkst, dass du die Kategorie doch brauchst, kannst du sie reaktivieren.
Es werden keine Daten gelöscht. Punkt.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu viele Kategorien auf einmal Du hast 12 verschiedene Yoga-Stile und willst für jeden eine Kategorie. Gut gemeint — führt aber zu Überflutung. Besser: „Yoga" als Hauptkategorie, darunter maximal 3–4 Unterkategorien (z. B. „Anfänger", „Fortgeschrittene", „Spezial").
Fehler 2: Unklar benannte Slugs Ein Slug wie kurs_123 mag intern Sinn machen — im Portal wirkt yoga-hatha einfach professioneller. Die Slug landet in der URL; halte sie kurz und aussagekräftig.
Fehler 3: Kategorien ohne zukünftige Kurse Eine Kategorie mit nur abgelaufenen Kursen verschwindet vom Portal — nicht aus dem Admin, aber aus der öffentlichen Sicht. Wenn du Kategorien anlegen möchtest, die erst später mit Kursen gefüllt werden, erstelle schon einen Test-Kurs mit Termin in der Zukunft.
Fehler 4: Slug-Konflikte kursflow verhindert doppelte Slugs und zeigt dir eine Warnung, wenn der Name schon existiert. Lösung: Slug manuell anpassen oder Name eindeutig machen.
Praktische Anwendungsbeispiele
Yoga-Studio:
- Hauptkategorien: Hatha Yoga, Vinyasa Yoga, Yin Yoga
- Optional Unterkategorien: Yoga → Anfänger, Yoga → Fortgeschrittene
Fahrschule:
- Auto – PKW Führerschein
- Motorrad – A1, A2, A
- Spezial – Auffrischungskurse
Sprachschule:
- Englisch
- Spanisch
- Deutsch als Fremdsprache
Schwimmschule:
- Babyschwimmen
- Kindersschwimmen
- Erwachsenenschwimmen
- Rettungsschwimmen
Kategorien helfen deinen Kund:innen, überhaupt erst anzufangen — und dir, im Überblick zu bleiben, wenn dein Angebot wächst.
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