Tipps & Tricks

Dein Kursgeschäft im Blick: So nutzt du das Analytics-Dashboard richtig

Buchungen, Umsatz, Auslastung – alles auf einen Blick. Wir zeigen dir, welche Kennzahlen wirklich wichtig sind und wie du sie nutzt.

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Du führst ein Yoga-Studio, eine Fahrschule oder Sprachschule – und fragst dich ständig: Wie viele Plätze sind eigentlich noch frei? Welche Kurse laufen am besten? Wo bleibt mein Geld?

Das Analytics-Dashboard von kursflow beantwortet dir diese Fragen in Echtzeit. Und das Beste: Es kostet dich nichts extra – egal ob du Solo- oder Scale-Plan nutzt.

Was macht das Analytics-Modul für dich?

Das Dashboard sammelt deine Daten aus Buchungen, Events und Rechnungen und zeigt sie dir als übersichtliche KPIs und Grafiken. Kein zusätzliches Tracking, keine Datenweitergabe an externe Tools – nur deine Zahlen.

Das Modul speist drei Dinge:

  • KPI-Kacheln auf deinem Haupt-Dashboard (Buchungen heute, Monatsaumsatz, durchschnittliche Auslastung)
  • Zeitreihen und Top-Listen (welche Kurse laufen, wie entwickelt sich der Umsatz)
  • Alerts (gering ausgelastete Kurse, überfällige Rechnungen, Stornierungen)

Wichtig: Stornierte Buchungen zählen nicht mit. Du siehst immer nur die echten, aktiven Zahlen.

Schritt für Schritt: Wie du dein Dashboard liest

1. Die KPI-Kacheln – deine Quick Facts

Öffne den Admin-Bereich und schau auf dein Dashboard. Dort siehst du auf einen Blick:

  • Buchungen heute/diese Woche/diesen Monat – wie es gerade läuft
  • Monatsumsatz – deine aktuellen Einnahmen
  • Anstehende Kurse – was in den nächsten Tagen startet
  • Durchschnittliche Auslastung in % – wie voll deine Kurse sind
  • Stornierungen im Monat – wie viele fallen weg

Beispiel: Du siehst, dass dein Mittwoch-Yoga nur zu 45 % ausgelastet ist? Das ist ein Signal, um noch aktiv Plätze zu vermarkten – vor allem wenn der Kurs in wenigen Tagen startet.

2. Buchungs- und Umsatz-Verlauf – Trends erkennen

Scrolle weiter nach unten. Die Buchungs-Zeitreihe zeigt dir, wie sich Buchungen und Umsatz über die letzten Tage, Wochen oder Monate entwickeln (bis zu 365 Tage zurück einstellbar).

Damit antwortest du dir Fragen wie:

  • Wann buchen meine Kunden am liebsten? (Montag morgens? Donnerstag abends?)
  • Gibt es saisonale Schwankungen? (Mehr Buchungen im Januar, weniger im August?)
  • Wie wirkt sich eine neue Marketing-Kampagne aus?

Top-Kurse zeigen dir die Bestseller – die Kurse, die du duplizieren oder ausbauen solltest.

Umsatz nach Zahlungsmethode schlüsselt auf, ob du mehr Lastschrift oder Kartenzahlungen bekommst. Wichtig für deine Liquiditätsplanung.

3. Der Auslastungs-Report – jeden Kurs unter Kontrolle

Das ist das Werkzeug für Studio-Manager: Der Auslastungs-Report zeigt dir für jeden Kurs:

  • Gebuchte Plätze vs. Kapazität
  • Stornierte Plätze
  • Auslastung in % – deine Efficiency-Kennzahl

Die Summary unten rechnet dir automatisch durch:

  • Gesamtzahl aller Events (Standard: letzte 90 Tage)
  • Durchschnittliche Auslastung über alle Kurse

Ein Beispiel: Dein Schwimmkurs hat 12 Plätze, 8 sind gebucht → 67 % Auslastung. Wenn mehrere Kurse unter 50 % liegen, bekommst du automatisch einen Low-Occupancy-Alert – Zeit zum Handeln.

4. Customer Lifetime Value – wer sind deine Besten?

Die Customer-Lifetime-Value (LTV) Liste zeigt dir, welche Kunden dir am meisten Umsatz bringen. Sortiert nach Gesamtwert – von oben nach unten.

Das nutzen kluge Anbieter so:

  • Treue belohnen: Deine Top-Kunden mit einem Rabatt auf die nächste 10er-Karte oder exklusiven Kursen locken
  • Churn verhindern: Wenn ein langjähriger High-Value-Kunde auf einmal nicht mehr bucht, kannst du gezielt nachfassen

Alerts – dein Früh-Warnsystem

Das Dashboard schickt dir proaktiv Nachrichten bei wichtigen Ereignissen:

  • Überfällige Rechnungen: Eine Rechnung, die du versandt hast, ist nicht bezahlt
  • Gering ausgelastete Kurse: Ein Kurs in den nächsten 7 Tagen unter 50 %
  • Stornierungen: Wenn kurzfristig Plätze wegfallen

Du kriegst Alerts nicht als Mail-Flut – nur bei echten Ereignissen. Das ist das Gegenteil von nervigen Newsletter-Tools.

Häufige Fragen – schnell beantwortet

„Werden Stornierungen mitgezählt?" Nein. cancelled-Status ist raus. Du siehst sie als separate Stornierungen, nicht in den aktiven Buchungen.

„Wie weit gehen die Daten zurück?" Zeitreihen: bis 365 Tage. Top-Kurse und Activity-Feed: letzte 50 Einträge.

„Kann ich die Daten zu Google Analytics oder Power BI exportieren?" Nicht direkt. Das Modul zeigt dir die Daten im Dashboard; externe BI-Integration ist aktuell nicht im Plan. Für tiefergehende KI-Auswertungen brauchst du unsere separaten AI-Add-on-Module (in Entwicklung).

„Muss ich einen höheren Plan buchen?" Nein. Analytics ist komplett kostenlos in alle Plänen enthalten – Solo, Growth, Scale. 0 € extra.

„Nur der Inhaber sieht die Zahlen?" Ja. Nur Rollen mit Admin oder Owner zugelassener sehen Analytics. Trainer sehen es nicht.

Kleine Fallstricke, die du vermeiden solltest

  • Auslastung null ist okay: Hat ein Kurs Kapazität 0 (unbegrenzte Platzanzahl), zeigt das Dashboard null – das ist kein Fehler, sondern korrekt berechnet.
  • Alerts brauchen echte Ereignisse: Ein Rechnungs-Alert kommt nicht automatisch, sondern nur, wenn du wirklich eine Rechnung versandt hast, die überfällig ist.
  • Auslastungs-Report: Standard 90 Tage: Wenn du einen anderen Zeitraum brauchst, sag uns Bescheid – das ist in Entwicklung.
  • Deine Zahlen sind privat: Du siehst nur deine eigenen Daten; ein Vergleich mit anderen Anbietern ist nicht vorgesehen.

Konkrete Tipps für dein Geschäft

Für Yoga-Studios: Check deinen Auslastungs-Report jeden Montag morgen. Liegt ein Kurs unter 50 %? Dann starte noch die Woche über Instagram Reels für genau diesen Kurs.

Für Fahrschulen: Nutze die Top-Kurse, um zu sehen, welche Fahrzeugklasse am meisten nachgefragt wird. Duplizier erfolgreiche Termine statt zu raten.

Für Sprachschulen: Der LTV-Report zeigt dir, welche Levels (A1, B2, C1) dir die besten Kunden bringen. Fokussiere dein Marketing dort, wo es wirtschaftlich wird.

Für Schwimmschulen: Auslastung unter 50 % im Anfänger-Kurs? Das Alert kommt 6–7 Tage vorher – genug Zeit, um mit einer Mailversion den Platz zu füllen.

Das war's nicht – mehr kommt

KI-gestützte Analysen (z. B. Prognosen für nächsten Monat, automatische Empfehlungen für Preisoptimierung) sind in Entwicklung. Aktuell bekommst du die soliden Grundlagen – und die sind schon sehr wertvoll.


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